Gut 140 Jahre ist Hendrik Ibsens Emanzipationsdrama „Nora“ inzwischen alt. Und hat an diesem gelungenen Abend unter dem Titel „Nora_Spielen!“ in der Alten Feuerwache nichts an Aktualität eingebüßt.
Kritik
Kleinkunstwettbewerb „St. Ingberter Pfanne“
Wie schön, dass Philipp Scharrenberg den durchwachsenen Abend mit seiner pfiffigen Moderation zusammenhält, allen Protagonisten ein gleichermaßen gutes Entree verschafft und das Publikum auch am Ende noch mit aufmunternden Worten zu Beifall anstachelt.
Ein sinnliches, ein emotionales Erlebnis – Das Saarländische Staatstheater mit der Corona-Premiere von Verdis „Troubadour“
„Endlich wieder!“ war beim Premierenpublikum zu hören. „Endlich wieder!“, das betonte auch der Intendant Bodo Busse, als er freudig vor der Aufführung an die Rampe trat und dem reduzierten Publikum vielleicht neue Erkenntnisse und Einsichten in Giuseppe Verdis „Troubadour“ versprach.
Von Schönberg bis Kessler – Drei junge Pultstars beim Dirigentenforum der Deutschen Radio Philharmonie
Es ist einzigartig in Europa, das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Nachwuchsdirigenten treffen hier auf renommierte Orchester- und Chorleiter und dürfen ihre Meisterausbildung mit Profiorchestern machen. Das Dirigentenforum war jetzt erstmals zu Gast bei der Deutschen Radio Philharmonie in Saarbrücken zu einem ganz besondern Projekt, der Dirigentenwerkstatt.
Tanz um die Künstliche Intelligenz
„Clara“ ist der erste Teil, des zweiteiligen Ballettabends, der das 3. Tanzfestival Saar eröffnete und die gesamte Spielzeit zu sehen sein wird. Auf das Stück von Celis folgt „Liedgut“ von Richard Siegal, eine Produktion aus dem Jahr 2014 und bis heute eines der spannendsten Ballette der letzten Jahre.
Der Soundtrack einer verlorenen Seele – Barbara Schöne inszeniert „Marilyn Forever“ am Saarländischen Staatstheater
Es ist eine Geschichte der Marilyn Monroe, die ohne den Mythos und den Hype der ‚Yellow Press‘ auskommt, es ist eine Geschichte, wie sie Oliver Sacks hätte erzählen können.
Meeresstimmungen – Händels „Tolomeo“ zwischen Isolation, Apathie und Seelensturm
Zur Eröffnung der diesjährigen 43. Internationalen Händelfestspiele Karlsruhe ging am vergangenen Freitag, dem 14. Februar, Georg Friedrich Händels Dramma per musica „Tolomeo, Re di Egitto“ (Libretto von Niccolò Francesco Haym) am Badischen Staatstheater in Szene.
Grandioser Machtkampf zwischen Mozart und Salieri – „Amadeus“ am Saarländischen Staatstheater
Zwei wie Feuer und Wasser: der buchstäblich überschäumende Mozart, dessen musikalische Geniestreiche abprallen an dem heimtückischen Gegenspiel des künstlerisch maximal durchschnittlich begabten, dafür aber umso raffinierterem Möchte-Gern-Komponisten Salieri.
Emotional und künstlerisch mitreißend – Tschaikowskys „Mazeppa“ am Pfalztheater Kaiserslautern
Mit großem Erfolg ging am vergangenen Samstag, den 25. Januar, Peter I. Tschaikowskis dramatische Oper „Mazeppa“ nach mehr als sechzig Jahren am Pfalztheater Kaiserslautern wieder einmal in Szene. Die eher selten gespielte Oper verlangte Ensemble und Inszenierungsteam durch seine umfangreiche Besetzung wie seiner Werkgestalt einiges ab.
Dramaturgie aus dem Orchestergraben – „Don Carlos“ am Saarländischen Staatstheater
Ein alternder König greift sich die junge Verlobte seines Sohnes und stürzt diesen ins Elend. Die junge Verlobte fügt sich dem Schicksal und ihrer adeligen Verpflichtung. Das Ganze spielt bei Königen, am Hofe Philipps II, dem so mächtigen Herrscher in Spanien, in dessen Reich die Sonne nicht unterging.









