
Auch diesen Sommer packt wieder viele Menschen die Reiselust: Ein Städtetrip nach Rom, Sightseeing in Barcelona, das aufregende Nachtleben in Mallorca oder eine komfortable Mittelmeerkreuzfahrt. Nicht nur zahlreiche Urlauberinnen und Urlauber sondern auch die Redaktion des OPUS Kulturmagazins geht im Juli und August dem Fernweh nach. Wir nehmen den Tourismus ganz genau unter die Lupe und beleuchten das Phänomen von verschiedenen Blickwinkeln. Denn viele beliebte Reiseziele stoßen angesichts anwachsender Besuchszahlen längst an ihre Grenzen: Endlose Warteschlangen vor historischen Monumenten, Partytourismus oder überfüllte Straßen beschreiben die nicht ganz so idyllische Seite des eigentlich entspannten Urlaubs – die neue Ausgabe widmet sich also nicht nur dem Tourismus sondern insbesondere dem Übertourismus.
So wird sich mit vermeintlichen Urlaubsparadiesen auseinandergesetzt und zugleich Wohlstand und Konsum hinterfragt. Ebenso kritisch findet das Verhältnis von kulturellem Erbe und Massentourismus Erwähnung, sowie die Sichtweise der Einheimischen. Darüber hinaus kommt die historische Perspektive nicht zu kurz: Wir machen eine Zeitreise in die Antike, untersuchen die Entwicklung der Grand Tour und unternehmen einen Abstecher zu Künstlerkolonien im 19. Jahrhundert. Wir präsentieren aber auch eine Alternative zum Massentourismus und stellen uns die Frage, ob kein Urlaub nicht sogar der bessere Urlaub sein kann…
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