„BODY EMOTION“ führt die Vorstellung eines stabilen Körpers bewusst an ihre Grenzen: In der Galerie der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) lösen sich Körper in landschaftliche Formationen auf, während Materialien zu Trägern von Wahrnehmung und Erinnerung werden. Die Ausstellung verbindet Installation, Fotografie und Performance und wird am Dienstag, 19. Mai um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Sie ist vom 20. bis 27. Mai zu sehen, mit Sonderöffnungszeiten am 24. und 25. Mai.
Im Zentrum steht der Körper als lebendiger Resonanzraum – ein speicherndes, reagierendes und wandelbares Medium. Der Ausstellungsraum wird selbst als Organismus verstanden, in dem sich Wahrnehmung, Materialität und Bewegung gegenseitig beeinflussen.
Die Installation „Ästhetik des Verfalls“ von Kazuki Taguchi zeigt eine Raumskulptur aus handgeschöpftem Papier und Licht. Inspiriert von Arte Povera und Butoh wird Material zum Träger von Erinnerungen und Emotionen. Besucher*innen werden Teil eines „Waldes aus Verfall und Erneuerung“.
Ergänzend zeigen Fotografien deutscher und japanischer Künstler*innen die Performerin Tenno Megumi und eröffnen Perspektiven auf Körper und Identität zwischen Kulturen.
Ein tägliches Performance-Programm der OKNO OHNO Dance and Performance Group aus dem Atelier von Prof. Georg Winter kontrastiert digitale Entfremdung mit traditionellen Körpertechniken. Die Finissage am 27. Mai um 18 Uhr bildet den Höhepunkt mit der Gastperformance von Tenno Megumi: „道 DŌ – der Weg & Wasser: die Erinnerung“. Alle Zeiten: galerie.hbksaar.de/veranstaltung/BODY-EMOTION
„BODY EMOTION“ wird gefördert durch die Heinz2-O Stiftung und findet in der Galerie der HBKsaar, Keplerstraße 5, 66117 Saarbrücken, statt.
Plakat: © Kazuki Taguchi
