Die Werke sind vom 24.05. bis 21.06.2026 in den beiden Räumen im Erdgeschoss kostenfrei zu sehen. Sie laden das Publikum ein, unsere Verbindung zu den natürlichen Elementen zu hinterfragen.
Ein Raum zeigt Albrechts Gemälde der Serie Fréquences HZ, die sie 2020 begann. Dabei wurde sie von Musikern inspiriert, deren instrumental erzeugte Frequenzen mit den entstehenden Werken in Resonanz traten. „Unser Körper, vom Herzen und Gehirn bis zur Haut, empfängt Schwingungen und Informationen aus der Erde, die bis zum Kern vordringen.“, verdeutlicht Corinne Albrecht den auslösenden Impuls. Wie lässt sich musikalische Emotion durch diese nonverbale Kommunikation darstellen? Zum beantworten dieser Frage gibt sie ihre Schöpfungen aus Pastell, Öl und Pigmenten auf Papier und Aluminium-Verbundplatte gedruckt an das Publikum weiter.
Der Gemäldeserie Luciole – Janus (Glühwürmchen), die 2024 begann, gehört der andere Raum. Dort sieht man sie als Strukturen aus Erde und Wasser auf Leinwand. Pigmente legen das Relief der Oberfläche frei, während Knochenleim die Leinwand spannt und natürliche Elemente umreißt. Die Werke entstanden in einem Prozess zwischen Konstruktion und freier Zirkulation. Die Bildmembran, die sich auf der Oberfläche offenbart, spielt mit den Schichten und reflektiert das Licht der Haut, zwischen Raum und Zeit. Je nach Lichteinfall verändern die Farben der Luciole ihr Aussehen.
