
Diesen Freitag, dem 17.07.26, lädt die Nacht der Schönen Künste erneut zu einem Rundgang von Malstatt bis zum Osthafen ein. Ab 18:00 Uhr präsentieren verschiedenste Künstler*innen ihre Werke in Ateliers, Hinterhöfen und Werkstätten. Das Angebot ist kostenlos und variiert von Gemälden und Installationen bis zu musikalischen Erlebnissen.
Die Künstler*innen können sich frei und experimentell in ihrer Arbeit ausleben, losgelöst von festen Themen oder Medien. Unter anderem präsentiert Alexander Karle, auch bekannt als „Posterboy“, seine Plakate, die er von Mülleimern gerettet hat, über mehrere Stationen durch das Viertel bis hin zur Hochschule der Bildenden Künste. Seine Exponate stehen für das Publikum sogar günstig zum Verkauf.
In der Commune stellen Studierende der Universität des Saarlands ihre neu entwickelten Musikinstrumente vor. Zu ihren Kreationen gehört unteranderem der sogenannte Electric Boogaloo, welcher durch Ziehen an gespannten Gurten gespielt wird. Vor Ort werden zusätzlich viele weitere Instrumente wie der Beat Crusher oder Retractatrac erklärt. Bei Ihnen werden Räder, Pendel und Bälle zu musikalischen Controllern.
Direkt im Viertel werden im Atelier und im Kunst-Raum-Cecile 33 „Einmal mit allem“ und künstlerische Keramik von den jeweiligen Künstler*innen vorgestellt.
Als musikalischer Act verzaubert das Duo „Me In The Forest“ ihr Publikum mit experimentellen Klangwelten und ihren spontanen Variationen ab 20:00 Uhr in der Commune. Das Publikum kann sich auf Stücke aus der Indie, Folk und Pop Szene freuen, und während dem Auftritt kühle Getränke genießen.
Den Abschluss des Rundgangs bildet die Lichtkunstaustellung am Silodom im Keller. Zwischen dicken Betonsäulen werden hier die Abschlussarbeiten der Lichtklasse von Detlef Hartung der HBK vorgestellt. Direkt daneben, im Siloanbau, gibt es die Möglichkeit Installationen, Druckserien und freie Publikationen zu betrachten.
Die Nacht der Schönen Künste wurde erstmals 2007 von Student*innen der Hochschule der Bildenden Künste organsiert, um ihre Arbeiten in einem öffentlichen Raum präsentieren zu können. Bis heute wird durch das Event, welches nun zum 18. Mal stattfindet, ein kreativer Austausch zwischen Künstler*innen und ihrem Publikum gefördert. Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall.
Alle Details unter https://nachtderschoenenkuenste.de/



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