
Es gibt eine Musiktradition, die im Westen zu selten zu hören ist: der osteuropäische Chanson. Lieder von Poeten und Komponisten, die – wie einst Jacques Brel oder Édith Piaf – ganze Generationen mit wenigen Akkorden und ehrlichen Worten bewegt haben.
Die Sängerin, Pianistin und Gitarristin Julia Vikman macht diese Tradition lebendig. Mit deutsch-polnischschwedischen Wurzeln wurde sie in Sibirien geboren, genoss eine klassische Klavierausbildung an der Musikakademie und sammelte innerhalb ihrer Karriere nicht nur zahlreiche Bühnenerfahrung, sondern war auch grenzüberschreitend als Sessionsmusikerin in Aufnahmestudien in Israel tätig.
Bei ihren Konzerten in der TuFa Trier am 8.10. und in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge Wittlich am 14.11., präsentiert Vikman dem Publikum eine klangvolle Mischung: Klassiker, wie „Schwarze Augen“, den Welthit „Those Were the Days“ und Filmmusik aus dem Hollywood-Streifen „White Nights“ werden zusammen mit Eigenkompositionen aus ihren Erfolgsalben performt. Das Programm vereint die unvergesslichen Melodien etablierter Künstlerinnen und Künstler, darunter die polnische Ikone Anna German oder des russischen Schriftstellers und Chansonniers Bulat Okudschawas, mit modernen Sounds.
Zwischen tiefer Tradition, eigener Komposition und persönlicher Interpretation zeugen die Konzerte von einer faszinierenden Bandbreite. In den historischen Spielstätten entsteht eine intime Atmosphäre voller Liebe, Sehnsucht, Freundschaft, Verlust sowie Hoffnung – und ein Darbietung, die lange nachklingt.
Mit einer OPUS Card erhalten Sie 10% Preisnachlass auf den Ticketpreis, weitere Informationen unter ticket-regional.de/julia-vikman
Bild © Jakub Szkudlarski



Schreibe einen Kommentar