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WACHS – FEUER – BRONZE

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Die Stadt Neustadt an der Weinstraße würdigt einen der großen Künstler der Pfalz mit einer Doppelausstellung in der Villa Böhm in Neustadt und im Skulpturengarten Rumpf im Ortsteil Lachen-Speyerdorf. Am 17. April 2026 wäre der in Kaiserslautern geborene Bildhauer Gernot Rumpf 85 Jahre alt geworden. Mit zahlreichen Brunnenprojekten, sakralen Gestaltungen und freien plastischen Arbeiten hat Rumpf das öffentliche Bild vieler Städte geprägt. Zu Ehren des 2025 verstorbenen Künstlers richtet die Stadt Neustadt eine umfangreiche Doppelausstellung aus. Zwei Ausstellungsorte – ein Einblick in ein außergewöhnliches Künstlerleben. Die Ausstellungen, veranstaltet von der Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße, werden vom 17. April bis 24. Mai 2026 gezeigt.

Gernot Rumpf, Tönende Krabbe © Rumpf

Am 17. April, dem 85. Geburtstags Gernot Rumpfs, findet in der Villa Böhm um 19 Uhr die Vernissage in der historischen Villa Böhm statt. Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Ministerium für Familie, Frauen, Integration und Kultur Rheinland-Pfalz, Marc Weigel, Oberbürgermeister der Stadt Neustadt an der Weinstraße und der Journalist Dr. Dietrich Mack sprechen Grußworte zur Vernissage, musikalisch wird der Abend begleitet von dem Gitarristen Adax Dörsam. In der Villa Böhm werden plastische und grafische Arbeiten Rumpfs aus unterschiedlichen Schaffensperioden präsentiert. Parallel hierzu ist an den Wochenenden der Skulpturengarten der Familie Rumpf in Neustadt Lachen-Speyerdorf geöffnet. Dieser Ort bietet Besucherinnen und Besuchern einen seltenen, persönlichen Einblick in das Schaffen des Künstlers und seiner Familie.

Die künstlerische Tradition der Rumpfs reicht weit zurück, bereits der Großvater Ludwig Rumpf war Steinbildhauer wie auch der Vater Otto Rumpf. Die Mutter Martha Rumpf wirkte als Kunsterzieherin und freischaffende Textilkünstlerin. Im Skulpturengarten werden neben Werken seiner Eltern und des Großvaters auch Arbeiten seiner Ehefrau, der Bildhauerin Barbara Rumpf, sowie der beiden Töchter Katharina Rumpf und Eva Rumpf zu sehen sein.

 

 

 

Gernot Rumpf – ein Lebenslauf in Eckpunkten

Barbara Rumpf, Nike © Rumpf

Gernot Rumpf wurde 1941 in Kaiserslautern geboren und besuchte von 1952 bis 1961 das altsprachliche Gymnasium in Neustadt. Bereits während seiner Steinbildhauerausbildung an der Meisterschule Kaiserslautern (1962–1964) erhielt er 1963 den Oskar- Kokoschka-Preis der Stadt Salzburg. Von 1964 bis 1970 studierte er bei Josef Henselmann Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München. In der Bronzegießerei der Akademie in München kam er in Berührung mit dem antiken Wachsausschmelzverfahren. Die Faszination des flüssigen Metalls, seiner vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten bis hin zu beweglichen Elementen und Klangeigenschaften inspirierten ihn so tiefgehend, dass er sich bereits in den sechziger Jahren eine eigene Werkstätte für Metallguss einrichtete. Hier entstanden jahrzehntelang kleinere und mittelgroße Skulpturen, bei denen er von der ersten Entwurfsphase an über das eigentliche Gießen bis zum fertigen Überarbeiten der Rohgüsse alle Arbeiten eigenhändig ausführen konnte.

1972/73 war Gernot Rumpf Preisträger des Stipendiums der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Ausgezeichnet wurde der Künstler auch mit dem Pfalzpreis für Plastik (1965), dem Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz (1970) und dem Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer (1972). Zu seinen Ehrungen zählen zudem der Kulturpreis der Stadt Neustadt (1990), der Deutsche Weinkulturpreis (1997) und der Preis der Ike-und-Berthold-Roland Stiftung (2010). Gernot Rumpf hatte eine langjährige Professur im Fachbereich Architektur an der Universität Kaiserslautern (1979–2001). Im Fach Material, Form und Farbe sollten die Studierenden über unterschiedlichste Materialien und künstlerische Techniken räumlich- plastische Grundprinzipien und farbliche Sensibilität erfahren und entwickeln. 1981 heiratete er die Bildhauerin Barbara Rumpf. Das Paar wirkte als Ateliergemeinschaft bei zahlreichen Projekten gemeinsam. Gernot Rumpf verstarb 2025 in Neustadt an der Weinstraße.

 

Die Finissage der Ausstellungen findet am 24. Mai 2026 um 15 Uhr im Skulpturengarten Rumpf statt.

Ein Umfangreiches Begleitprogramm begleitet die Ausstellungen: Die Ausstellungen werden von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet, das den Zugang zu Rumpfs Werk vertieft.

Zwei Konzerte in der Villa Böhm und zwei „Blaue Stunden“ im Skulpturengarten Rumpf:

Samstag, 25. April, Villa Böhm: Jazzfreunde Süd ; Beginn: 19 Uhr

Johannes Barth am Saxophon, Patrik Steinbacher an der Gitarre, Bernd Rapp am Bass und Jürgen Mrotzek am Schlagzeug, sind vier Musiker aus der Pfalz. Ihr Repertoire umfasst neue Werke und Jazzklassikern – offen, lebendig und mit viel Raum für kreative Freiheit und musikalische Dialoge.

Samstag, 9.5.2026, Villa Böhm: Best of BODY & SOUL mit Nicole Metzger und Wesley G. Beginn: 19 Uhr

Melancholische Blues-Balladen, groovige Popsongs und erdige Soulstücken – seit vielen Jahren stehen die Sängerin Nicole Metzger und der Gitarrist Wesley G als Duo Body & Soul gemeinsam auf der Bühne. Den Künstlern ist wichtig, sich gegenseitig Raum für Atmosphäre und spirituelle Inspiration zu gewähren.

Samstag, 25. April, Skulpturengarten Rumpf: Blaue Stunde mit der Pfälzischen Kurrende Beginn 20 Uhr (Eintritt frei)

Samstag, 16. Mai, Skulpturengarten Rumpf: Blaue Stunde mit dem Chor Perpetuum Cantabile; Beginn 20 Uhr (Eintritt frei)

 

Vorträge und Führungen zu Leben und Werk des Künstlers und des Künstlerpaares
Rumpf:

So, 19. April 2026 Matineegespräch Gernot Frankhäuser im Gespräch mit Barbara Rumpf; 11 Uhr ,Villa Böhm

Mi, 29. April: Vortrag und Führung „Gernot Rumpf. Künstlerische Gestaltungen im sakralen Raum“ mit Barbara Rumpf und Pater Hans-Ulrich Vivell im Herz Jesu Kloster Neustadt an der Weinstraße; Beginn 18 Uhr

3. Mai: Matineeführung mit Barbara Rumpf; 11 Uhr, Villa Böhm

Mi, 6. Mai; Vortrag mit Ausstellungsrundgang, Beginn 18 Uhr, veranstaltet durch den Förderverein Stadtmuseum: Villa Böhm
• Führungen durch die Altstadt zum Werk Gernot Rumpf

Sa 25. April und Sa, 9. Mai: Führungen durch die Altstadt zu Gernot Rumpfs das Neustadter Stadtbild prägenden Plastiken
• Kinderworkshops

Sa, 18. April, 14-16 Uhr und Sa, 26. April Workshop für Kinder, 15.30 bis 17.30 Uhr
• Autorenlesung für Kinder: Für die Fertigstellung seines Buches „Das Magische Museum der Madame Michel“ erhielt der Autor und Drehbuchautor Markus B. Altmeyer 2025 die Auszeichnung des Feuergriffel-Stipendiums Mannheim für Kinder- und Jugendliteratur, Mannheim. Eine Kooperation der Kulturabteilung und der Stadtbücherei der Stadt Neustadt an der Weinstraße.

 

Öffnungszeiten:
Villa Böhm: Freitag 16-18 Uhr, Sa und So 11-13, 15-18 Uhr
Skulpturengarten und Atelierhaus Rumpf: Sa und So 14-19 Uhr

 

Titelbild: Großes Einhorn Tokyo © Rumpf

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