
Kultur ist im ständigen Wandel – doch wann wurde aus dem Wandel eigentlich ein Kampf? Der Begriff Kulturkampf prägt zunehmend unseren Alltag. Was einst als historischer Konflikt zwischen Kirche und Staat galt, beschreibt heute die tiefgreifenden Veränderungen in unserer Gesellschaft. Traditionelle Normen treffen auf progressive Veränderungen. Ob in der Kunst, im Theater oder im alltäglichen Miteinander: Überall erleben wir einen intensiven Konflikt um die kulturelle Zukunft, bei dem die Fronten verhärten und die Kompromissfähigkeit zunehmend verloren geht. Kulturkampf ist aber nicht eindimensional, sondern findet in allen Bereichen unseres Lebens statt. Egal ob Institutionen, Länder oder Sprachen: Alles kämpft um die Daseinsberechtigung, aber Reibung erzeugt bekanntlich Kraft.
Das OPUS-Kulturmagazin blickt in der aktuellen Ausgabe hinter die Kulissen dieser Debatten. Wer bestimmt was bleibt? Wie viel Veränderung braucht Kultur? Und welche Rolle spielen die Medien in dieser Polarisierung? Unsere Autorinnen und Autoren beleuchten die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven. Entdecken Sie tiefgründige Analysen, streitbare Essays und inspirierende Kommentare zu dem Thema.
Außerdem berichten wir wie immer ausführlich zu aktuellen Ausstellungen, Theatervorstellungen und Konzerten in der Großregion und darüber hinaus!
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