
Aus der Pressemeldung des Filmfestivals vom 21.7
Ab sofort sind Filmtalente eingeladen, ihre Werke für die Wettbewerbe und Nebenreihen der 48. Ausgabe des Filmfestival Max Ophüls Preis (25.–31. Januar 2027) einzureichen. Als eines der wichtigsten Talentfilmfestivals im deutschsprachigen Raum bietet das Festival dem Nachwuchs eine der renommiertesten Bühnen für den Karrierestart – und die Chance, den eigenen Film vor vollem Haus und der versammelten Branche zu zeigen. Erstmals steht für die Einreichung die Berliner Plattform Miralot zur Verfügung, die Filmschaffenden hilft, sich gezielter in der globalen Festivallandschaft zu orientieren. Die Frist für die Nebenreihen endet am 30. September 2026, Beiträge für die Wettbewerbe können bis zum 31. Oktober 2026 eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind aktuelle Arbeiten in den Kategorien Spiel-, Dokumentar-, Mittellanger und Kurzfilm – darunter, wie im letzten Jahr eingeführt, auch Animationsfilme. Berücksichtigt werden Werke von Regisseur:innen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg), die nicht mehr als drei Langfilme fertiggestellt haben. Weitere Teilnahmebedingungen sowie Informationen zur Online-Einreichung finden sich hier
Die künstlerische Leiterin Svenja Böttger: „Wir freuen uns, mit Miralot einen zuverlässigen und zukunftsweisenden Partner gefunden zu haben, der den Einreichprozess für die Filmschaffenden und uns spürbar vereinfacht. Wie immer sind wir gespannt auf berührende und mutige Filmhandschriften der Talente im deutschsprachigen Raum – und freuen uns besonders auf Animationsfilme sowie Projekte aus der Großregion für unsere Reihe SaarLorLux, die das kreative Potenzial der dort ansässigen und agierenden Filmschaffenden und visuell kreativen Akteur:innen widerspiegelt.“
Die Programmleitung Theresa Winkler ergänzt: „Eine Festivalwoche in Saarbrücken bedeutet volle Kinosäle, Publikumsgespräche nach den Vorführungen, Austausch im Branchenprogramm MOP-Industry und Festivalstimmung bis spät in die Nacht in unserem Club Lolas Bistro. Genau deshalb lohnt sich die Einreichung: Wer beim FFMOP läuft, bekommt eine Bühne, Zugang zu einem Netzwerk, das weit über das Festival hinaus trägt, und die Chance, mit dem eigenen Film gesehen und ernst genommen zu werden. Unsere Freude gilt wie immer dem Entdecken neuer Talente und mutiger Handschriften – ob im Kurzfilm oder im langen Format.“
Das Filmfestival Max Ophüls Preis zählt zu den wichtigsten Talentfilmfestivals im deutschsprachigen Raum und steht seit über 40 Jahren für die Entdeckung neuer filmischer Handschriften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. In den vier Wettbewerb Kategorien werden Preisgelder von über 100.000 Euro vergeben. Welche Filme in den einzelnen Sektionen laufen, entscheiden die kuratorischen Teams gemeinsam; Informationen zu den KuratorInnen finden sich auf der Website.
Die Anzahl der Filme in den Wettbewerben bleibt auf dem Niveau vom letzten Jahr, d.h. mit bis zu zwölf Filmen im Wettbewerb Spielfilm und bis zu zehn Filmen in der Kategorie Dokumentarfilm. In den Wettbewerben Kurzfilm und Mittellanger Film bleibt die Zahl der gezeigten Filme ebenfalls auf dem Vorjahresniveau. Auch die Nebenreihen werden im gewohnten Umfang präsentiert, etwa mit der Watchlist für bemerkenswerte deutschsprachige Talentfilme des vergangenen Produktionsjahres, der Sektion Diskurse als Dialog zwischen Filmkunst, Publikum und aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen oder der Kinder- und Jugendfilmreihe mit einem vielfältigen Programm für ein junges Publikum.
Die Berliner Plattform Miralot startete beim Filmfest Cannes 2026 und erleichtert Filmschaffenden die Festivalarbeit. Herzstück ist eine kuratierte Datenbank von Filmfestivals weltweit, darunter nun auch das Filmfestival Max Ophüls Preis. Sobald Filmschaffende ihren Film auf miralot.com anlegen, ermittelt Miralot automatisch und kostenfrei passende Festivals, bei denen der Film direkt eingereicht werden kann. Das Filmfestival Max Ophüls Preis nimmt Einreichungen exklusiv über Miralot entgegen.
Titelbild: Im Spotlight beim FFMOP / © ffmop / Oliver Dietze



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