Es ist eine Geschichte der Marilyn Monroe, die ohne den Mythos und den Hype der ‚Yellow Press‘ auskommt, es ist eine Geschichte, wie sie Oliver Sacks hätte erzählen können.
Kritik
Meeresstimmungen – Händels „Tolomeo“ zwischen Isolation, Apathie und Seelensturm
Zur Eröffnung der diesjährigen 43. Internationalen Händelfestspiele Karlsruhe ging am vergangenen Freitag, dem 14. Februar, Georg Friedrich Händels Dramma per musica „Tolomeo, Re di Egitto“ (Libretto von Niccolò Francesco Haym) am Badischen Staatstheater in Szene.
Grandioser Machtkampf zwischen Mozart und Salieri – „Amadeus“ am Saarländischen Staatstheater
Zwei wie Feuer und Wasser: der buchstäblich überschäumende Mozart, dessen musikalische Geniestreiche abprallen an dem heimtückischen Gegenspiel des künstlerisch maximal durchschnittlich begabten, dafür aber umso raffinierterem Möchte-Gern-Komponisten Salieri.
Emotional und künstlerisch mitreißend – Tschaikowskys „Mazeppa“ am Pfalztheater Kaiserslautern
Mit großem Erfolg ging am vergangenen Samstag, den 25. Januar, Peter I. Tschaikowskis dramatische Oper „Mazeppa“ nach mehr als sechzig Jahren am Pfalztheater Kaiserslautern wieder einmal in Szene. Die eher selten gespielte Oper verlangte Ensemble und Inszenierungsteam durch seine umfangreiche Besetzung wie seiner Werkgestalt einiges ab.
Dramaturgie aus dem Orchestergraben – „Don Carlos“ am Saarländischen Staatstheater
Ein alternder König greift sich die junge Verlobte seines Sohnes und stürzt diesen ins Elend. Die junge Verlobte fügt sich dem Schicksal und ihrer adeligen Verpflichtung. Das Ganze spielt bei Königen, am Hofe Philipps II, dem so mächtigen Herrscher in Spanien, in dessen Reich die Sonne nicht unterging.
Saarländisches Staatstheater: „Kohlhaas“ geht die Luft aus – Marcel Luxingers Satire nach der Kleist-Novelle
In heutigen Zeiten ist der „Kohlhaas“-Stoff gut gewählt. Wie weiland der Pferdehändler Hans Kohlhaase kirre wurde an einer Entscheidung der Oberen und wutentbrannt seine Truppen sammelte und zum Sturm gegen die Mächtigen blies, so ist unsere heutige analoge wie digitale Welt voller Mitbürger, die – aus welcher Unzufriedenheit heraus auch immer – unserem Gesellschaftssystem die Gefolgschaft aufkündigen.
4. Matinée der Deutschen Radiophilharmonie SB / KL – Tschaikowsky-Erlebnis mit Tiefgang
Die Deutsche Radio Philharmonie (DRP) zeigte sich in der Matinée am vergangenen Sonntag in bester Form: Die Musiker können Zeitgenössisches eines Jörg Widmann ebenso wie die gefühlsbetonte Romantik der „Pathetique“ von Peter Tschaikowsky.
Mit dem Jugendjazzorchester Saar ins neue Jahr
Mit kurzen schockartigen Explosionen beim total entspannt swingenden „Blues for Kapp“ von Marty Paich überraschten die jungen Musiker des Jugendjazzorchesters Saar (JJOS) das Publikum.
Highlight zum Jahresausklang: Mariinsky Ballett am Festspielhaus Baden-Baden
Wer Tanzkunst auf höchstem Niveau im klassischen Gewand erleben möchte, ist beim Mariinsky Ballett an der richtigen Adresse. Am 21. Dezember eröffnete die renommierte Petersburger Ballettkompanie ihr alljährlich in der Weihnachtszeit stattfindendes Gastspiel am Festspielhaus Baden-Baden mit einer bezaubernden Inszenierung von Peter Tschaikowskys „Dornröschen“.
Eine eindrucksvolle Zeitreise: Das Huelgas-Ensemble mit einem Konzert zum Jubiläum des Metzer Domes
Den 800. Geburtstag der Kathedrale von Metz beging die „Cité Musicale Metz“ u.a. mit einem bemerkenswerten Konzert in der Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains, eine der ältesten Sakralbauten Frankreichs, einer einschiffigen Basikika, die auf einen römischen Bau zurückgeht, und der eine hervorragende Akustik hat.










