
Vom 21.8. bis 10.1.27 zeigt die Kunsthalle Mainz die Gruppenausstellung Freund*innenschaft mit den Künstlerinnen
Lola Gonzàlez
Juliette Green
Asta Gröting
Eva Koťátková
Hanne Lippard
Tuomo Manninen
Roxane Mbanga
Nepal Picture Library
Raphaela Simon
Freund*innenschaft als Beziehung betont Gemeinsamkeiten. Sie betont Affinität, Ähnlichkeit und Wesensverwandtschaft. Sie bringt Menschen als Teile derselben sozialen Welt zusammen, räumlich, aber fast noch wichtiger, gedanklich. Diese Bewegung ist besonders in unsicheren Zeiten ein hoffungsvoller Denkentwurf
und zugleich eine schöne Handlungsanweisung. Die Künstler*innen der Gruppenausstellung lenken den Blick auf die Beziehungen, die wir im Alltag knüpfen: zu Nachbar*innen, Vereins- und Bandmitgliedern, Arbeitskolleg*innen, Schulkamerad*innen und Familienangehörigen.
Sie beschäftigen sich mit Freund*innenschaft als Ort der Kraft, der Kreativität, der Empathie, aber auch der Spannung und des Kompromisses. Der Ausdruck ist oft spielerisch und humorvoll während im Zentrum existenzielle Fragen stehen
– nach dem, was uns als Menschen und das soziale Netzwerk, in das wir eingebunden sind, ausmacht. In enger Zusammenarbeit mit den Künstler*innen entstehen Räume, in denen Besuchende Freund*innenschaft befragen, erfahren und auskosten können.
Titelbild: Foto zur Verfügung gestellt von Mukunda Bahadur Shrestha, Nepal Picture Library, 1964



Schreibe einen Kommentar