
Die Ausstellung „Open Fragments“ ist Dorothee Liebschers (*1987, Freiberg, Deutschland) erste Einzelausstellung in Luxemburg. Nach zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und zuletzt im Drents Museum in Assen, Niederlande, freut sich die VGalerie, die neuesten Werke der Künstlerin zu präsentieren. Nach Abschluss ihres Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig lebt und arbeitet sie dort als professionelle Künstlerin.
In ihrem künstlerischen Schaffen konzentriert sich Dorothee Liebscher auf die Idee der architektonischen Dekontextualisierung und reflektiert dabei über Raum und Zeit. Die ruhige, aber unaufhaltsame Kraft der Natur greift in die Strenge der Strukturen ein und stört sie, wodurch diese neu definiert werden. Die Künstlerin porträtiert eine Szenerie, in der die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Dadurch wirken ihre architektonischen Kompositionen dekonstruiert und verlassen, was bei den Betrachtern ein Gefühl von Neugier und Spannung weckt.
„Ich betrachte meine Werke nicht nur als Darstellungen, sie sind Reflexionen über Ordnung und Chaos, Stabilität und Wandel. Sie laden den Betrachter dazu ein, seine Wahrnehmung von Raum und Zeit, von Existenz und Vergänglichkeit zu hinterfragen und zu überdenken.“ Ihr kreativer Prozess beginnt mit einer intuitiven Anordnung von Farben und Formen, wodurch ein Gleichgewicht zwischen Präzision und Leichtigkeit entsteht. Die in Pastelltönen gehaltenen Gemälde, teilweise kombiniert mit leuchtenden Neonfarben, schaffen eine einzigartige und unverwechselbare visuelle Atmosphäre.
Weitere Informationen: vgalerie.lu/

Titelbild: Lines and Space, Acryl und Öl auf Leinwand, 2026 © Dorothee Liebscher



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