Vernissage am 07.09.2025 – Ausstellungsende 05.10.2025
was bleibt
sie waren da
die drosseln
haben geflüstert
mitten im winter
auf kahlem kirschbaum
ihr lied
in seinen zweigen
hängt es noch immer
wie seide so leicht
©Gisela Becker-Berens
Inhaltlich gehen beide Kunstformen ein Zwiegespräch ein, das vom Zuschauer interpretiert werden möchte. Skulpturen und Gedichte sind einander zugeordnet. Das heißt die Skulptur von Georg Becker steht räumlich im Vordergrund und daneben an der Wand hängt das von der Dichterin Gisela Becker-Berens als passend empfundene Gedicht.
Der kreative Prozess ähnelt sich bei beiden Künstlern: Aus dem groben Holz erarbeitet Georg Becker durch verschiedene Arbeitsprozesse feinpolierte Skulpturen, die häufig eine große Leichtigkeit durch Drehung, Durchbrüche, ihre meist vertikale Bewegung vorweisen. Die Gedichte entstehen zuerst als Gedanke oder Wortgerüst und werden von Gisela Becker-Berens überarbeitet, bis die endgültige Fassung steht. Dafür schreibt sie alles ungereimt in Kleinschreibung und zumeist ohne Satzzeichen nieder. Damit will die Dichterin eine intensive Beschäftigung mit dem Text anstoßen.
Der Reiz dieser Ausstellung liegt in der Begegnung von Holzarbeiten und Gedichten, der Kombination der physischen Präsenz des Holzes mit der Leichtigkeit des gehängten, bedruckten Papiers.
https://www.georgbecker-skulpturen.de/about/
Anschrift:
Schulstraße 14
66994 Dahn
Tel.: 06391 3222
Öffnungszeiten:
Während der wechselnden Ausstellungen immer dienstags bis sonntags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr; auch an Feiertagen.
Kontakt:
Thorsten Höh
06331 809 731
E-Mail: t.hoeh@lksuedwestpfalz.de
