Vernissage Eigenleben
Fotografien von Renée Nesca Einführung Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl 28. September 2026, 15.30 Uhr, Personalcafeteria
Grußwort: Dr. phil. Martin Huppert
Einführung durch die Künstlerin Renée Nesca
Vortrag: Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl: „Außergewöhnlich – Psychose, Kunst und Stigma“
Die Ausstellung möchte einen Beitrag leisten zur bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit leisten, die jährlich rund um den Welttag am 10. Oktober vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit organisiert wird. Dieses Jahr steht die Aktionswoche unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“.
Ziel der Aktionswoche ist ein Miteinander, das alle mit einbezieht. Gerade Betroffene von schweren psychischen Erkrankungen benötigen wirksame Unterstützung und gesellschaftliche Akzeptanz.
Über die Künstlerin
Renée Nesca ist freie Künstlerin, die durch analoge und digitale Fotografien narrativ kommuniziert. Experimentelle Methoden nutzt sie hierbei als gestalterisches Mittel. Im Wesentlichen besteht ihr Interesse in konzeptionellen (Selbst-)Portraits mit Alltagsgegenständen. Anhand dieser Requisiten und dem Menschen vor der Kamera inszeniert sie Geschichten über Wahn und Sinn. Die Motivation, Kunst zu schaffen begründet sich aus ihrer eigenen Biografie, die von Psychiatrie-Erfahrung und Medikation geprägt ist. Mit ihrer Arbeit leistet sie einen Beitrag zur Entstigmatisierung seelischer Erkrankungen und setzt auf die Aufklärung diesbezüglicher Vorurteile besonderes Augenmerk.
An der HBKsaar studierte Renée Nesca Freie Kunst und schloss ihr Studium 2024 mit dem Abschluss Master of Arts ab. Werke der Künstlerin waren bisher in Ausstellungen in Trier, Kaiserslautern, Saarbrücken, Luxemburg und Dresden zu sehen. In diesem Herbst ist eine Ausstellung in Berlin geplant.
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