Anke Rehlinger @ sds
 

Am Montag, den 30. August startet die Stiftung Demokratie Saarland mit dem Vortrag„Tatworte. Denn AfD & Co. meinen, was sie sagen“ in ihr neues Vortragsprogramm 2021/22.

Darin finden Sie etwa die fünfteilige Reihe Zukunft im Blick – Zukunft im Griff? Antworten aus dem Saarland, in der WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen u.a. über folgende Fragen diskutieren werden: Wie kann hierzulande der demographische Wandel gestaltet werden? Wie ist der ländliche Raum nachhaltig in eine soziale, kulturelle und ökologische Balance zu bringen? Wie können Menschen auf der Schwelle zur Armut wieder mehr in staatliche Strukturen eingebettet werden und wie kann schulische Chancengleichheit für Kinder gelebte Wirklichkeit werden?

Gemeinsam mit RENN.west stellen wir in der Reihe Neu denken, nachhaltig handeln: im Saarland! die Frage nach dem Aspekt der Nachhaltigkeit im Finanzwesen oder denken darüber nach, wie sinnvolle, gewollte Veränderungen zum „besseren Leben“ führen können.

Neben „Nachhaltigkeit“, „Sozialer Gerechtigkeit“ steht bei vielen Vorträgen das Thema „Demokratie“ im Fokus – ihr bisweilen hart erkämpftes Werden in der Vergangenheit sowie ihr bedrohtes Sein in der Gegenwart.

 

Wichtige Hinweise:

Die Veranstaltungen sind als Hybridveranstaltungen geplant. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.stiftung-demokratie-saarland.de unter „Vorträge“.

Da nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung steht, wird um vorherige Anmeldunggebeten. Anmeldungen sind per Mail unter: info@sdsaar.de oder telefonisch unter (0681) 90626 0 möglich. Für die Liveschalte auf unserem YouTube-Kanal bedarf es keiner Anmeldung.

Online-Ausstellung

COINCIDENCE

Digitale Transformation in Fotografien von Jörg Hempel noch bis 10. September 2021

Welchen Wert hat Bedeutung? Gibt es noch ein Vergessen? Und wie kann der Zufall noch gerettet werden? In 30 Fotoarbeiten spürt der Aachener Fotograf Jörg Hempel diesen Fragen nach, indem er unser materielles Universum mit der Kamera durchleuchtet und Vertrautes in das digitale Zeitalter übersetzt…

Jetzt anschauen

 

circus4© Roy Export S.A.S

 

Saisonstart mit Charlie Chaplin und Feuervogel
Vom 1. bis 11. September 2021 präsentiert die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zum Auftakt der Saison 21–22 das Festival Modern Times. Mit insgesamt vier Konzerten in Ludwigshafen, Freinsheim und Mannheim steht die Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts, der Gründungszeit des Orchesters, im Zentrum. Die Bandbreite reicht von Filmmusik über Schlager bis hin zu großer Sinfonik.

Am 1. September beginnt die neunte Auflage des Festivals „Modern Times“. Die Festival-Eröffnung unter der Leitung von Chefdirigent Michael Francis findet in diesem Jahr in der Ludwigshafener Friedenskirche statt. Auf dem Programm steht Anton Bruckners 7. Sinfonie in der Kammermusikfassung von Hanns Eisler, Erwin Stein und Karl Rankl. Obwohl die Sinfonie gewissermaßen im Taschenformat erklingt, bahnen sich Dramatik und ein verschwenderischer Klangreichtum ungebremst den Weg.

Beim zweiten Festivalkonzert am 3. September, steht Charlie Chaplins Stummfilmklassiker 
„The Circus“ auf dem Programm. Die Verbindung aus Witz und Scharfsinn löst bis heute eine unangefochtene Faszination aus. Während des Films begleitet die Staatsphilharmonie das Geschehen auf der Kinoleinwand live mit dem Originalsoundtrack. Dieser stammt ebenfalls aus der Feder des Multitalents Charlie Chaplin.

Frechen Humor prägen auch die Schlager und Chansons, die das Schellack Orchester performt. An zwei Abenden in Folge tritt das Ensemble im Von-Busch-Hof in Freinsheim auf.

Beim Abschlusskonzert im Rosengarten ist unter anderem Igor Strawinskys „Der Feuervogel“ in der Ballettversion zu hören. Am Pult steht auch hier Chefdirigent Michael Francis.

Alle Veranstaltungen werden gemäß der geltenden Corona-Verordnung und unter Berücksichtigung der 3G-Regel umgesetzt.

Alle Festival-Konzerte im Überblick:

Mi, 01. September 2021
19.30 Uhr
Friedenskirche, Ludwigshafen
MODERN TIMES 1
HINTERZIMMER

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 7 E-Dur für Kammerorchester, (arr. von Hanns Eisler, Erwin Stein und Karl Rankl)

Michael Francis, Chefdirigent

Fr, 03. September 2021
19.30 Uhr
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
MODERN TIMES 2
ZIRKUS

Charles Chaplin
The Circus, Stummfilm mit Live-Orchesterbegleitung

Adrian Prabava, Dirigent

 

Do, 09. und Fr, 10. September 2021
Jeweils 20.00 Uhr
Freinsheim, Von-Busch-Hof
MODERN TIMES 3
DAVON GEHT DIE WELT NICHT UNTER

Schlager und Chansons

Schellack Orchester Ludwigshafen
In Kooperation mit dem Verein Von-Busch-Hof konzertant

Sa, 11. September 2021
19.30 Uhr
Mannheim, Mozartsaal im Rosengarten
MODERN TIMES 4
EXPLOSIONEN

Charles Ives Three Places in New England für großes Orchester (1914)
1. The „St. Gaudens“ in Boston Common (Col. Shaw and his Colored Regiment
2. Putnam’s Camp, Redding, Conneticut
3. The Housatonic at Stockbrigde

Igor Strawinsky „Der Feuervogel“ (Ballett-Version)

Michael Francis, Chefdirigent

Vorverkauf
online, www.staatsphilharmonie.de,
per Mail, karten@staatsphilharmonie.de
telefonisch 0621/336 73 33 (Mo. + Do. 11–14 Uhr)

Samstag 11.09.2021 | Ab 15 Uhr | Strassen | Freier Eintritt
Nachdem das Stroossefestival 2020 abgesagt werden musste, ist es nun für seine 10. Ausgabe
endlich wieder da – wenn auch in etwas kleinerer Form. Das alle zwei Jahre stattfindende und von
der Gemeinde Strassen organisierte Straßentheater- und Musikfestival wird dieses Jahr am Samstag,
den 11. September, ab 15 Uhr stattfinden.
Unter der Leitung von Betty Welter hat das Veranstaltungsteam erneut ein abwechslungsreiches
Programm für jedes Alter und Publikum, welches das kulturelle Engagement der Strassener Gemeinde
unterstreicht, auf die Beine gestellt: Clowns, Zirkus, Akrobaten, Seiltanz oder auch Walking Acts die
begeistern, zum Lachen bringen, Neugierde wecken und die Sprache verschlagen. Auch auf
musikalischer Seite ist für jeden Geschmack etwas dabei, von einer Aufführung speziell für Kinder
über Folk und luxemburgische Lieder bis hin zu den allseits beliebten Blaskapellen oder Brass Bands.
Geselligkeit und ein fröhlicher Rummel sind die Kulisse für insgesamt 26 Veranstaltungen, die von 16
Acts, an verschiedenen Orten im Zentrum Strassens, sowohl drinnen als auch draußen (bei Regen
wird ein Plan B umgesetzt), dargeboten werden. Auch an die Feinschmecker wurde gedacht: im
„village gourmand“ wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Beim Stroossefestival wird Vergnügen wie immer großgeschrieben!

Francis Feidler, Apokalypse 2 (Verdrängen), 2020, Öl auf Leinen. Foto: Thomas Brenner

 

Die erste Retrospektive des Künstlers und IKOB-Gründers Francis Feidler. Der belgische Künstler wird mit seinem vielfältigen Oeuvre die gesamte Fläche des Museums bespielen und sein Lebenswerk vorstellen, das nicht nur aus Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei, und Installationen besteht, sondern auch aus der Gründung des IKOB im Jahr 1993, und der nachfolgenden Direktion des Museums bis 2012. Francis Feidler versteht es, Menschen für die Kunst zusammen zu bringen und zu begeistern – nun zum ersten Mal in dieser Größenordnung als Künstler.

Der von Feidler erfundene Begriff der Elastikommunikation zieht sich als roter Faden durch seine Praxis: „[Mein Ziel] ist die Entstehung von Situationen, wo die Kommunikation zwischen Kunstwerk und Betrachter Elastizität erlangt, nicht in festgefahrene Bahnen verläuft, sondern alle Freiräume nutzt“, schreibt er im Jahr 1988. Die Ausstellung im IKOB führt retrospektivisch als auch thematisch durch sein Leben: von ersten Streifzügen durch die Malerei über gesellschaftskritische Installationen, spätere Projekte wie die Spiralen und ortsspezifische Arbeiten, bis zur Gründung des IKOB und neueren Werken. Das Wechselspiel zwischen Kunst und Charakter, Rebellion und Institution durchzieht den Geist dieser Rückschau.

Anwesenheiten des Künstlers:
• 4. und 5. September, 13-18 Uhr
• 2. und 3. Oktober, 13-18 Uhr
• 6. und 7. November, 13-18 Uhr

Öffentliche Führungen mit Kuratorin Brenda Guesnet:
• 15. September, 18 Uhr
• 13. Oktober, 18 Uhr
• 10. November, 18 Uhr
• 28. November, 15 Uhr

Mehr lesen: ikob.be/ausstellungen/francis-feidler

„Klang schweigt Zeit II“, © Johannes S. Sistermanns

 

Saarländisches Künstlerhaus
Karlstr. 1, 66111 Saarbrücken

Studioblau
31.08. – 03.10.2021
Eröffnung, So, 29. August 2021, 15 – 18 Uhr

Johannes S. Sistermanns – “Klang schweigt Zeit II” (KlangPlastik)

eine spielerische grundhaltung lässt mich studioblau intiitiv wahrnehmen den boden mit papier bahnen was gehen selbst zur klangquelle macht den dunklen raum in projektionen schichten unschärfen und visuelle zwischenräume entstehen durch von wänden gelösten oberflächen welche klänge resonieren die direkt auf fluoriszierende reflektionen übertragen klang schweigt zeit und raum ist werkzeug für die unmittelbarkeit einer individuellen erfahrung was fragend impliziert ist hier überhaupt etwas ausgestellt wenn jegliches da zwischen als qualität so gültig ist wie alles sicht und hör bare bar jeder verbalen ausführung  der leere wahrnehmende schafft sich selbst erst seine eigene voraussetzungslosigkeit zu jedem aufenthalt hier.
johannes s. sistermanns © 2021

Johannes S. Sistermanns studierte u. a. Komposition und Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel an der Kölner Musikhochschule, wurde in Musikwissenschaft promoviert, nahm 1977 Gesangsunterricht in Nord-Indien, lebte 1991/2 in Paris (Begegnung mit Luc Ferrari), 1997 in Australien (Stipendium Land NRW), 2001 in Kyoto/Tokio (Künstlerstipendium Japan Foundation Tokio).
Seine Projekte realisiert er in installativer KlangPlastik, radiophonem Hörstück, Elektroakustik und KlangPerformance sowie grafischer Notation. In seinen installativen KlangPlastiken – die er selbst aus herkömmlichen ‚Klanginstallationen‘ entwickelt hat – durchdringt sein Klang resonante Alltags-Materialien und überwindet mittels direkter Klangübertragungen als bisher unüberwindbar geltende architektonische Raum-Grenzen. Weltweit erhält Johannes S. Sistermanns Einladungen zu Residenzen, Stipendien, Gastdozenturen an Medien- und Kunsthochschulen und Kompositionsaufträge von Festivals, Radiostationen sowie zahlreiche Preise, u.a. den Deutschen Klangkunst-Preis 2008. In diesem Jahr wurde er mit dem 12. Deutschen Musikautorenpreis 2020 im Bereich Komposition und Klangkunst (GEMA Berlin) ausgezeichnet.

Um analoge Lösungen geht es bei dem Workshop im Stadtmuseum Simeonstift © Fabian Knöbl

 

Samstag, 11. September, 14-20 Uhr

Playground: Analog Sonntag

Workshop für Erwachsene mit dem Künstler Fabian Knöbl

Kosten: € 50 (inklusive Material und Eintritt zur anschließenden Museumsnacht)

 

Ob Zeichnen, Sägen, Bauen oder Malen: In diesem besonderen Workshop geht es darum, verdeckte Kenntnisse freizulegen und gemeinsame Lösungen zu finden – ganz ohne Smartphone und digitale Hilfsmittel. Unter Leitung des Künstlers Fabian Knöbl setzt die Gruppe sich mit verschiedenen künstlerischen Perspektiven auseinander und erarbeitet in gemeinsamer Arbeit und unter freiem Himmel eine Skulptur vor der Kulisse der Porta Nigra. Der Workshop finden am 11. September von 14-20 Uhr im Vorfeld der Trierer Museumsnacht statt, die realisierte Skulptur wird am Abend zu besichtigen sein. In der Teilnahmegebühr von € 50 sind die Materialkosten und der Eintritt zur anschließenden Museumsnacht inbegriffen. Informationen und Anmeldung unter 0651 718 1452 oder museumspaedagogik@trier.de

 

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt hat ein interaktives digitales Lernspiel der MINISCHIRN für zuhause und unterwegs entwickelt: „Betty und das Geheimnis des schwarzen Flecks“. Es richtet sich an Familien und Kinder im Grund- und Vorschulalter und lädt sie auf ein spannendes Abenteuer in die Welt der Farben ein. Mit den MINISCHIRNIS, den Bewohnerinnen und Bewohnern der MINISCHIRN, entdecken Kinder ab 5 Jahren im virtuellen Farblabor die Vielfalt der Farben und lernen beim Rätseln die Gesetzmäßigkeiten der Farbenlehre kennen. Gespielt wird mit der kostenlosen medienpädagogischen Actionbound-App auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets.

Im Spiel gilt es, das Geheimnis des mysteriösen schwarzen Flecks zu lösen und den MINISCHIRNIS Betty, Can und Vio bei kniffligen Aufträgen zu helfen. Für jede gelöste Aufgabe erhalten die Kinder ein Teil des Schlüssels zum Laborbuch im uralten Schrank des Farblabors, das dieses Geheimnis lüften kann. Sind alle Aufgaben erledigt, werden die Kinder mit einem verblüffenden Experiment belohnt, das sich im heimischen Farblabor mit Alltagsgegenständen selbst umsetzen lässt.

MINISCHIRN ACTIONBOUND vermittelt Kindern während des Spiels Einblicke in die Grundprinzipien der Farbtheorie und -mischung, dabei werden neben den Farbnamen auch Begriffe wie Grundfarbe, Farbfamilie oder Primär- und Sekundärfarbe eingeführt. Zugleich fördert das gemeinsame Rätseln die soziale Interaktion der Kinder: Es müssen Absprachen getroffen und Aufgaben kreativ umgesetzt werden. Erfahrungen aus dem eigenen Alltag helfen beim Lösen der Rätsel und stellen beim Lernen die Verbindung zur individuellen Lebenswelt her. Auf diese Weise wird das Konzept der MINISCHIRN, spielerisch forschendes Lernen zu fördern, auch in der unmittelbaren Umgebung der Kinder erlebbar.

Das Rätselspiel fordert die Konzentrationsfähigkeit der Kinder heraus. Spielmechanismen, die Feedback geben sowie intuitive und autonome Entscheidungen der Kinder zulassen, wecken Neugier und regen immer wieder neu zur Problemlösung an – das Lernen geschieht nebenbei, komplexe Inhalte werden einfach erfahrbar gemacht. Auf diese Weise vermag das Spielkonzept die Dauer und das Engagement zu erhöhen, mit denen sich Kinder mit bildungsrelevanten Themen auseinandersetzen. Dennoch kann das Spiel jederzeit unterbrochen und später fortgesetzt werden. Auch die Kreativität und die Medienkompetenz der Kinder werden gefördert, und das erlernte Wissen kann sich festigen: Die Mitspielenden können fotografieren, Audio-Dateien aufnehmen oder gestalterisch aktiv werden, um den MINISCHIRNIS zu helfen. Mit MINISCHIRN ACTIONBOUND ergänzt die Schirn ihr umfassendes Angebot der digitalen Kunstvermittlung um ein Angebot für Kinder und betont einmal mehr die Bedeutung ästhetischer Bildung im frühen Kindesalter.

ÜBER DIE MINISCHIRN
Die MINISCHIRN ist ein kreativer Erlebnis- und Erfahrungsraum für Kinder von drei Jahren bis ins Grundschulalter. Mit der innovativen Dauerinstallation zu den Themenfeldern Farbe, Form und Struktur bietet die Schirn Kunsthalle Frankfurt ihren jüngsten Besucherinnen und Besuchern einen außergewöhnlichen Spiel- und Lernparcours und lädt zum Experimentieren und Forschen ein: Kinder können sich beim Beobachten, Klettern oder Konstruieren mit Ordnungsprinzipien in Kunst und Alltagswelt auseinandersetzen, Farbphänomenen auf den Grund gehen oder sich von physikalischen Gesetzmäßigkeiten faszinieren lassen.
Derzeit bleibt die MINISCHIRN aufgrund der Corona-Pandemie temporär geschlossen.

Das Programm der MINISCHIRN wird gefördert durch die Willy Robert Pitzer Stiftung und die Doris-Haag-Stiftung.

 

TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN Die Actionbound-App ist kostenlos für iOS und Android in den App-Stores erhältlich SPIELDAUER 45–60 Minuten ABRUFBAR UNTER www.schirn.de/actionbound EMPFOHLENES ALTER mit Unterstützung ab 5 Jahren GAME-DESIGN UND TEXT Céline Ißle, Simone Boscheinen, Irmi Rauber GRAFIK Christian Bitenc © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2021

ORT SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg, 60311 Frankfurt INFORMATION www.schirn.de E-MAIL welcome@schirn.de TELEFON +49 69 29 98 82-0 FAX +49 69 29 98 82-240

HASHTAGS #MINISCHIRN FACEBOOK, TWITTER, YOUTUBE, INSTAGRAM, PINTEREST, TIKTOK, SCHIRN MAGAZIN www.schirn.de/magazin SCHIRN MAGAZIN NEWS ausgewählte Artikel, Filme und Podcasts direkt als Nachricht empfangen, abonnieren unter www.schirn.de/magazin/news

Märchenhafte Antike – Blick in die Sonderausstellung ECHO (Foto: GDKE-Rheinisches
Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

 

Die „Märchenwerkstatt“ zu Gast in der Sonderausstellung „ECHO“
am Sonntag, 22. August 2021, um 15 und 15.45 Uhr,
im Rheinischen Landesmuseum Trier
Die „Märchenwerkstatt“ zu Gast im Landesmuseum: Am Sonntag, 22. August 2020,
jeweils um 15 und 15.45 Uhr, verzaubert die Märchenerzählerin Gitta Pelzer Kinder ab
6 Jahren und Eltern mit Erzählungen der Gebrüder Grimm zu ausgesuchten
Kunstwerken digitaler Malerei in der aktuellen Sonderausstellung „ECHO. Die Aura
der Antike. Werner Kroener“ (noch bis 12. September 2021). Dabei zeigt sich, dass
Göttliches und Heldenhaftes die Menschen nicht nur in der Antike beschäftigten,
sondern auch viele Volksmärchen solch wundersame Dinge aufgreifen.
Das halbstündige Programm findet an diesem Nachmittag zweimal statt. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung erforderlich unter Tel. 0651/9774-0.
Kosten: Ausstellungseintritt (Familienermäßigungen vorhanden).
Es gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen: Kontakterfassung,
Handdesinfektion, medizinische Maske / FFP2 Maske (ab 7 Jahre), Abstand halten.
Tipp: Für Familien mit Kindern gibt es außerdem die ECHO Kunsttasche ständig im
Programm (bis 12. September 2021). Mit Kunst-Memory, Suchspiel, Malaufgaben,
Märchengeschichte oder Kunst-Puzzle kann dabei die Sonderausstellung auf eigene
Faust spielerisch erkundet werden. Für Kinder ab 7 Jahren. Das Angebot ist im
Museumseintritt enthalten. Ausleihe bzw. Ausgabe an der Museumskasse, während
der regulären Öffnungszeiten. Solange der Vorrat reicht.

Amos Gitai & Henri Alekan 1986 © Gal deren d

 

Eröffnung

„DES LUMIÈRES ET DES OMBRES“ /
”VON LICHT UND SCHATTEN”

eine deutsch-französische Ausstellung über das Werk des Kameramannes und Autors der Filmgeschichte „Des lumières et des ombres“ Henri Alekan
im Pingusson Gebäude (ehem. französische Botschaft)

am Donnerstag, 15. Juli 2021, 18:00 Uhr
Hohenzollernstraße 60, Eingang über den Park

66117 Saarbrücken

 

 

Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen des “Sommerkinos” des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis statt.

 

Henri Alekan (1909 – 2001)
gehört zu den bedeutendsten Filmkameraleuten des 20. Jahrhunderts.

Zu den bekanntesten Werken des lichtbegeisterten französischen Künstlers gehören seine magisch-surreale Lichtgestaltung von Jean Cocteaus Spielfilm „La Belle et la Bête“ und seine Mitarbeit an Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“.

 

Für das Saarland realisierte er 1952 den Imagefilm „La Sarre, Plein Feux / Saarland“, Glückauf!, der einzigartige Eindrücke aus der Nachkriegszeit dokumentiert.

 

In seiner einflussreichen Geschichte des Filmlichts „Des lumières et des ombres“ (1998) entwickelt Alekan seine Lichtkonzepte für filmische und mediale Inszenierungen in der Auseinandersetzung mit klassischen Werke der europäischen Kunstgeschichte (Rembrandt, Georges de la Tour, Vermeer…). Das Lehrbuch bringt Kunst und Technologie in einen beispielhaften, bis heute wegweisenden Dialog und erinnert an die zentrale Rolle künstlerischer Erfahrung in Gestaltung und Einsatz neuer Technologien.

 

Ausschnitte der Publikation werden in der Ausstellung Szenen seiner Filme gegenübergestellt. Grafiken zur Lichtinszenierung sowie Setbilder geben dem/der Betrachter:in die Möglichkeit, sich dem Planungs- und Arbeitsdenken Henri Alekans anzunähern.

Nachdem pandemiebedingt das Kino als kultureller Ort lange Zeit nicht erlebbar war, kehren endlich die Kinoseminare der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes zurück. Unter dem Motto „Kino macht Schule“ werden am 15. und 16. Juli in Kooperation mit dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 in den Saarbrücker Kinos Passage und Achteinhalb drei preisgekrönte Filme der Januar-Onlineausgabe des Festivals im Rahmen von Sondervorführungen für saarländische Schülerinnen und Schüler gezeigt. Letzte Anmeldungen sind noch möglich!

 

Gezeigt werden die Filme DEAR FUTURE CHILDREN von Franz Böhm, FUCHS IM BAU von Arman T. Riahi und NICO von Eline Gehring.

Eine erklärende Einführung und eine Diskussion im Anschluss an den Film unter der Leitung des Film- und Medienpädagogen Jörg Litzenburger ergänzen die Kinovorführungen. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler zahlen 3,50 Euro Eintritt, begleitende Lehrerinnen und Lehrer nehmen kostenfrei an den Vorführungen teil.

Unter der E-Mail-Adresse lpb@lpm.uni-sb.de und der Rufnummer 06897 7908-103 können Schulklassen zu den Veranstaltungen angemeldet werden.

 

Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften bietet sich am 1. Juli von 15:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit für einen Online-Workshop zur Vorbereitung der Filme im Unterricht. Anmeldung unter der Veranstaltungsnummer P1.902-0801 in der Veranstaltungsdatenbank des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM): www.lpm.uni-sb.de.

 Weiterführende Informationen zu den drei Filmen und den Terminen der Kinoseminare sowie zum Online-Workshop für Lehrkräfte stehen unter www.lpb.saarland.de zur Verfügung.